Kind: "Wer hat eigentlich den Tod erfunden?"

Gott: "Das war ich."

Kind: "Wieso? Das Leben würde doch auch ohne funktionieren."

Gott: "Das schon. Aber würde man dann nicht alles auf morgen verschieben, anstatt heute zu leben?"

Im Abspann von: "Wer hat eigentlich die Liebe erfunden"

Nächster Termin

2026:

18. - 24. Oktober 2026

Seminarhaus Lindenhof, Baden-Württemberg

mit Timo und Co-Leitung

Tod & Auferstehung

Das Thema „Tod“ gehört in unserer Gesellschaft mit zu den größten Tabus. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die meisten die Auseinandersetzung mit diesem existentiellen Thema so weit wie möglich von sich wegschieben wollen, die Konfrontation damit aufschieben, bis es schließlich unausweichlich wird.

Das ist schade, denn die Konfrontation mit unserer Endlichkeit und das Loslassen der Angst vor dem Tod befreit uns dazu, mit dem Leben zu beginnen.

Befreit uns davon, unser Leben damit verbringen zu müssen, uns von unserer Sterblichkeit abzulenken durch Karriere, materiellen Wohlstand o. ä.

Befreit uns von dem latenten Festhalten an vermeintlichen Sicherheiten und befähigt uns, „Altes“ tiefgreifend loszulassen, um dem „Neuen“ Platz zu machen.

 

Im Prozess haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich direkt mit dem eigenen Tod zu konfrontieren.

In einem imaginären Prozess bereiten sich die TeilnehmerInnen auf ihren eigenen Tod vor. Sie gehen ihr Leben durch, schließen unerledigte „Geschäfte“ ab, verabschieden sich von ihren Beziehungen, schreiben ihr Testament und gestalten ihre „Totenfeiern“.

Schließlich wird der „eigene Tod“ erlebt.

Dadurch wird das Festhalten an Personen, Dingen und Selbstbildern deutlich. Und dabei das Loslassen ermöglicht, ein neues Leben nach den eigenen, tiefen, inneren Wünschen zu gestalten.

 

Auferstehung heißt, mit dem Leben beginnen!

 

Methodischer Schwerpunkt des Seminars ist Gestaltarbeit, Ritual und Atemarbeit.

 

An „Tod und Auferstehung“ kann in der Regel nur teilnehmen, wer zuvor eine Heldenreise® besucht hat.